Schuljahr 2018/19

1. Elternsprechtag:

Montag, 3.12.2018

16-18 Uhr

 

Nikolausfeier:

6.12.2018

16:00


Chronik

Bereits im Jahre 1939, als ein Teil der Gemeinde St. Veit zu Stattegg kam, wurde ein Fonds zur Erbauung eines Schulhauses eingerichtet.
Dieses Geld wurde aber nach dem zweiten Weltkrieg für dringende Reparaturen an der Volksschule Kalkleiten gebraucht.
Zu diesem Zeitpunkt besuchten jene Volksschüler, die in den höher gelegenen Ortschaften Statteggs zu Hause waren, die VS Kalkleiten, die anderen Kinder besuchten die Schule in St. Veit.

Da viele Kinder einen sehr weiten Schulweg hatten, beschloss der Gemeinderat 1947 in Stattegg eine eigene Schule zu erbauen.
Durch kulturelle Veranstaltungen und eine Spendenaktion wurden finanzielle Mittel für den Neubau gesammelt.

Auch der damalige Landeshauptmann Josef Krainer sen. unterstützte dieses Bauvorhaben.
Am 1. Juli 1951 wurde unter Bürgermeister Konrad Allmer und Ortsschulratsobmann Ulrich Lässer mit dem Bau unserer Schule begonnen. Zahlreiche StatteggerInnen halfen beim Bau dieser Schule persönlich und unentgeltlich mit.

Am 28. August 1952 wurde das neue Schulhaus von Weihbischof Dr. Pietsch geweiht und in einem feierlichen Festakt, an dem sehr viele Ehrengäste, StatteggerInnen  teilnahmen, von Landeshauptmann Josef Krainer sen. eröffnet.
Unsere Schule bekam den Namen "Josef Krainer Bergschule".
Im ersten Schuljahr besuchten 55 Kinder die zweiklassige Schule, die von der 1. bis zur 8. Schulstufe geführt wurde.
Provisorische Schulleiterin war Frau Luzia Frießnegg, am 15. April 1953 übernahm Herr Fritz Allmer die Schulleitung.

Die Schulchronik berichtet auch von der Eröffnung des Alpengartens im Jahre 1956 und von der Einteilung der Gemeinde in 13 Ortschaften im Jahre 1961.

Im Schuljahr 1958/59 wurde vom akademischen Maler Peter Stübinger an der Wand unseres Schulhauses ein Sgraffito angebracht, das den Minnesänger Rudolf von Stadegge zeigt.

Nachdem Direktor Fritz Allmer 1965 in den Ruhestand trat, übernahm Direktor Lederbauer
die Leitung unserer Schule.

In diesem Jahr berichtet die Chronik von der Stilllegung des Kalkwerkes Stattegg, wodurch die Finanzen der Gemeinde arg getroffen wurden.

Im Schuljahr 1965/66 gab es nach Eröffnung der Hauptschule in Andritz nur mehr zwei Schüler in der Oberstufe unserer Volksschule.
Die Zahl der Kinder stieg in den kommenden Jahren aber so an, dass die Schule 1972/73 erstmals dreiklassig (1. Klasse - 1. Schulstufe, 2. Klasse - 2. Schulstufe, 3. Klasse - 3. und 4. Schulstufe) geführt werden konnte. 

Ab dem Schuljahr 1974/75 ist unsere Schule vierklassig.

1975 trat VDir. Lederbauer in den Ruhestand, Frau Brantner übernahm vorerst die provisorische und mit 1.8.1976 die definitive Leitung unserer Schule.

Am 1.5.1978 wurde der Elternverein mit Obfrau Heidi Förster gegründet.

Im selben Schuljahr bekam unsere Schule einen Zubau mit Turnsaal und mehreren Nebenräumen. Gleichzeitig wurde das Gebäude mit einer Zentralheizung ausgestattet.

Am 18.5.1979 wurde ein Elternabend zum Thema „5 - Tage Schulwoche“ abgehalten. Erst nach dem zweiten Wahlgang entschieden sich die Eltern für die Einführung der 5-Tage-Woche.

Frau VDir. Brantner trat 1985 in den Ruhestand und VL Gerlinde Haselmayr übernahm für zwei Jahre die provisorische Leitung. Am 14.9.1987 übernahm Frau VDir. Christine Schaffer die Schulleitung. Sie gründete den Schulchor und auch das Volkstanzen liegt in ihren Händen.

Im Schuljahr 1991/92 feierten wir mit einem großen Fest und vielen Ehrenbürgern und Gästen das 40- jährige Bestehen unserer Schule.
1995 bekam unser Gebäude weitere Zubauten: Ein neuer Garderobenraum mit einer kleinen Küche und behindertengerechten WC Anlagen und ein neuer Klassentrakt wurden gebaut. Dadurch bekamen wir im alten Schultrakt ein wunderschönes Lehrerzimmer und eine Kanzlei.

Gemeinsam mit der VS Kalkleiten nahmen wir in den Schuljahren 1998/99 und 1999/2000 an einem Comeniusprojekt mit Partnerschulen aus Schweden, Irland und Griechenland teil.

Im Sommer 1998 schaffte die Gemeinde für alle Klassen Computer an, die entsprechenden Lernspiele finden bei den Kindern großen Anklang.

Um die englische Aussprache unserer Kinder zu verbessern, arbeitet ein Native Speaker seit 1999 unterstützend in allen Klassen.

Zu Beginn des Schuljahres 2000/01 wurde unsere Schul-Bibliothek unter Leitung von VOL Gerlinde Haselmayr eröffnet.

Die 50 Jahr-Feier der VS Stattegg fand am 15.06.2002 statt.

Im März 2004 trat Frau VDir. Christine Schaffer in den Ruhestand und VDir. Gerlinde Haselmayr übernahm bis zum Schulschluss 2007 die Schulleitung.

Im Schuljahr 2007/08 wurde VOL Christiana Brunner mit der provisorischen Schulleitung betraut.

Seit 1.09.2008 leitet VDir. Lieselotte Kollegger die VS Stattegg.
Eine zusätzliche zweite Fremdsprache (Französisch) wird für die SchülerInnen der 4. Schulstufe angeboten. Erstmals gibt es auch Peer Mediation (Streitschlichter) als Unverbindliche Übung. 

Seit September 2009 ist die VS Stattegg  5-klassig.

Am 2. März 2009 wird die Aktion „BE-GE“(bewusst gehen) ins Leben gerufen. Die SchülerInnen werden von den Lehrerinnen am Dorfplatz um 7.30 Uhr abgeholt und zu Fuß zur Schule begleitet.
Täglich schließen sich mehr und mehr Leute unserem täglichen Fußmarsch zur Volksschule an.
Längst gesellen sich Omas und Opas, Tanten und Verwandte, kleinere Geschwister, ja sogar Bürger- und Vizebürgermeister, Pfarrer und Umweltbeauftragte, Gemeindebedienstete usw. zu  unserem immer länger werdenden Konvoi.
Es ist ein schönes Bild und selbst das Wetter hat keinen Einfluss auf den Bewegungsdrang der vielen Menschen in der Früh. Sogar die FahrschülerInnen fahren früher von zu Hause weg, damit sie drei Stationen vorher aussteigen können, um mit uns mitzugehen, denn immerhin will natürlich jeder bei seiner Klasse ein Steinchen fürs Zufußgehen in ein dafür extra angefertigtes Steinebarometer einwerfen.

Die Kleine Zeitung (12.03.2009) berichtete darüber und im ORF wurden Beiträge in der Sendung „Konkret“ (28.04.2009) und in „Steiermark heute“ (24.05.2009) ausgestrahlt.
Am 16. Juni 2009 bekamen wir dafür die Auszeichnung „Gesunde Schule“ von LSR Präsident Mag. W. Erlitz überreicht und am 26.11.2010 erhielten wir dafür, dass dieses Projekt noch immer erfolgreich durchgeführt wird, im Augustinum in Graz den 2. Platz des Steirischen Diözesanen Umweltpreises.

 

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